Die Pflanzen können nicht immer bestäuben


Montag, 5 Oktober, 2015
 
Diese Woche Sprechen wir über ein interesantes, grosses und komplexes Thema: Die Bestäubung der Pflanzen.
 
Das kann auf viele Arten geschehen, worüber ganze Bücher geschrieben wurden. Die Bestäubung kann auf viele Weisen passieren: der Wind, das Wasser, Insekten, Vögel, Fledermäuse, und keline Nagetiere... Und auch durch uns Menschen! Durch Formen wie Gärtner, die künstlich bestäuben, vor allem um neue Artenvielfalt zu bekommen.
 
Wir sind kein Fernkurs und auch keine Online Enzyklopädie, aber was wir wollen ist dass unserer Verfolger etwas über weniger bekannte und überraschenede botanische Dinge dazulernen, die euer Interess wecken und vielleicht den einen oder anderen dazu animieren sich in diesen Themen zu vertiefen. Aber vorher wollen sie ein paar Basiskozepte auffrischen.
 
Die Bestäubung ist ein Prozess bei dem die Blumenpollen in die Staubgefässe eindringen (männlicher Teil der Pflanze) Stigma, befruchtet die im Eierstock befruchteten Eier (weiblicher Teil der Pflanze) und so Platz den Samen geben.
 
Bei vielen Pflanzen haben alle BlumenStaubgefäße Stigmatisierung und Eier; mit männliche und weibliche Blüten an der gleichen Pflanze. Und es gibt noch eine dritte Gruppe die männliche und weibliche Blumen separat hat und vor allem findet man sie einzeln. Zum Beispiel im Fall der kanarischen Palme die man weiblich mit Datteln findet und dann männlich mit Blüten die nur Pollen produzieren...
 
 
 
Willst du eine interesante Pflanze kennenlernen die in unserem Botansichen Garten wächst?
 
In Madagaska gibt es eine Gruppe Pflanzen die besonders und dekorativ, verbunden mit dem Sesam: Uncarina. Die Blüten dieser Büsche oder kleinen Bäume, von denen es um die 15-17 Spezien gibt, diese werden von einem Käfer bestäubt, der nur dort wohnt wo diese Pflanze wächst. Auch die For wie sich die Früchte verbreiten ist kurios.
 
Die Uncarina um ein Beispiel zu nehmen, die im Botanischen Garten Fuerteventura zu sehen ist, hat Blüten in den Fraben gelb, weiss und violett. Im sommer wachsen sie in hoher Anzahl und ordnen sich fast horizontal an den Spitzen der Äste an, sodass es wie ein Plattform für den Käfer gibt der angeflogen kommt. später geht er in den Tunnel der Blüte und fängt an zu beissen um sich von den Pollen zu ernähren. Am Kopf und den Hals nimmt er etwas Staub mit der übrig bleibt, durch das reiben gibt er es weiter und die Pflanze ist bestäubt. Das ist genieartig nicht wahr?
 
 
 
Die befruchteten Blüten geben einige ovale Früchte, die mit zwei Ventilen die aussehen wie eineBox aussehen. Auf der Rückseite dieser Ventile gibt es viele Gipfel, die winzige Haken haben, sehr effektiv sind , als Bart eines Angelhaken . Wenn sie reif sind , die Flugblätter werden sie trocken und hart, und die Haken bekommen maximale Wirksamkeit. Wenn wir mit dem Finger dazwischen geht, ist es schwierig ihn wieder raus zubekommen. Einige Biologen haben festgestellt, dass es diese sehr klebrigen Früchte gab um im Gefieder des riesigen Elefanten Vogel in Madagaskar kleben zu bleiben die vor Jahrhunderten ausgestorben sind. Wer zerstreut die Früchte heute? Vielleicht ein Ahnungsloser Lemur...
 
Da auf den Kanaren keine Käfer leben, müssen wir um ein Uncarina zu bekommen sie von hand bestäuben. Das machen wir im Botanischen Garten! Man nimmt einige Blütenblätter, um das Innere zukommen, die Pollen und Blütenstaub werden auf die Narbe gegeben. Es funktioniert nicht immer, aber wir nehmen so viele Samen wie möglich um zu bestäuben.
 
Wenn du es interesant fandest, dann freu dich auf diese Woche denn wir werden weitere Informationen über das Bestäuben von Pflanzen geben!